Bei der Wartung von Fahrwerken entscheiden datengestützte Entscheidungen über den Unterschied zwischen laienhaften und professionellen Ergebnissen. Unabhängig vom Einsatzgebiet – ob Motorrad, Mountainbike, Geländewagen, Rennwagen, Hubschrauber oder Zug – muss die Technik den Arbeitsablauf bestimmen.
Um sein Unternehmen auszubauen, ging Luis Peixoto, der Ingenieur hinter Steps to Podium und YouTuber, von der manuellen Diagnose dazu über, alles zu messen. Diese Änderung betraf alle seine Kunden: Profisportler, Freizeitsportler und Geschäftskunden.
Das Problem: Blinddiagnose
Vor der Umstellung auf die LABA7-Ausrüstung konnte Luis seinen Arbeitsablauf nicht optimieren und musste jeden Neukunden als neues Projekt behandeln. Die Fahrzeugaufhängungen kamen mit unbekannten Federraten, verunreinigtem Öl und nicht überprüften Ausgleichsscheiben an.
Diese Unsicherheit kostete ihn wertvolle Stunden – weniger abgeschlossene Aufträge pro Woche, mehr Rückfragen bei Kunden und weniger Zeit für wertschöpfende Tätigkeiten. Hinzu kam, dass die Optimierung einer Anlage bei ungeprüften Komponenten das Risiko von Diagnosefehlern barg. Da die genauen Last- und Kraftparameter unbekannt waren, war eine vollständige Demontage erforderlich, nur um einen Ausgangswert zu ermitteln.
Wie Luis erklärt:
„Bevor ich den Light Shock Dyno hatte, konnte ich keine Diagnose des Dämpfungssystems durchführen, ohne es auseinanderzunehmen.“

Die Lösung: Ein messbarer Arbeitsablauf
Luis nutzte seinen ingenieurwissenschaftlichen Hintergrund und die Ausrüstung von LABA7, um seinen Arbeitsprozess neu zu gestalten: Er zerlegte komplexe Reparaturen an der Fahrzeugaufhängung in spezifische, messbare Mikroprozesse.
Wenn jeder Schritt einen definierten Input, einen Test und einen überprüfbaren Output hat, sorgt die Granularität für einen planbaren Zeitplan. Werden Demontage, Wartung, Testlauf und Validierung als spezifische Schritte erfasst, lassen sich Zykluszeiten messen, Engpässe identifizieren und der Durchsatz optimieren. Das Ergebnis sind schnellere Entscheidungen, konsistentere Ergebnisse und verlässliche Bearbeitungszeiten.
So sieht ein professioneller Diagnose- und Optimierungsablauf bei Steps to Podium aus:
- Vorprüfung (LIGHT Stoßdämpferprüfstand): Bevor Luis mit seiner Arbeit beginnt, testet er das Dämpfungssystem. Dadurch werden Basiswerte für Kraft und Geschwindigkeit ermittelt und mögliche Probleme im Wellenverlauf aufgezeigt.
- Überprüfung (Federratentest): Die Federn werden zusammengedrückt und vermessen, um die exakte Federrate zu ermitteln. Dies ist aus vielen Gründen wichtig, hier einige der häufigsten: Werkstoleranzen sind zu groß, Vorbesitzer haben Federn mit ungeeigneten Raten eingebaut, und Stahl ermüdet mit der Zeit. Das Testen der Federn ist für Luis ein großer Vorteil; er arbeitet mit realen Daten, nicht mit den Angaben auf dem Etikett.
- Service (Stoßdämpferentlüftung) & Ventilüberarbeitung: Ob routinemäßige Wartung oder komplexe Ventilüberarbeitung – das Dämpfungssystem wird mit der Vakuum-Entlüftungspumpe entlüftet. Dadurch wird Kavitation minimiert. Bei der Ventilüberarbeitung testet Luis die Stoßdämpfer zudem mehrmals, da der Prozess iterativ ist und die Anpassungen des Shim-Pakets auf den initialen Basisdaten basieren.
- Nachprüfung (LIGHT-Fahrwerksprüfstand): Der überholte oder neu abgestimmte Stoßdämpfer wird erneut geprüft. Die neuen Daten werden mit den Ausgangswerten verglichen, um die Änderungen der Dämpfungseigenschaften zu bestätigen, bevor das Dämpfungssystem an den Kunden ausgeliefert wird.
Das Ergebnis: 100% Kundenzufriedenheit
Es ist nur logisch, dass die Wiederholbarkeit der Prozesse die Kundenzufriedenheit bei Luis maßgeblich beeinflusst. Ein Beispiel: Das Überholen von Ventilen (und einige andere Arbeitsschritte) ist ein iterativer Prozess, bei dem die Tests strikte Konsistenz erfordern. Andernfalls handelt es sich um reines Raten.
Das LABA7-Gerät gewährleistet bei jedem Test desselben Bauteils exakt gleiche Testbedingungen und reproduzierbare Daten. Dadurch wird die Möglichkeit eines Fehlers ausgeschlossen.
„Dadurch werden menschliche Fehler ausgeschlossen“, bemerkt Luis. „Denn wenn Maschinen immer und immer gleich arbeiten, sind sie nicht müde, sie werden nicht schläfrig… Es ist viel einfacher sicherzustellen, dass die Arbeit zuverlässig erledigt wird.“
Für Luis garantiert diese datengestützte Gewissheit das Endergebnis. Weniger Spekulation bedeutet schnellere Entscheidungen, weniger Fehler und die volle Kontrolle über den Abstimmungsprozess. Die Ausrüstung dient als Versicherung für den guten Ruf seiner Werkstatt.
„Ich bin der Meinung, dass ich mit den Produkten von LABA7 meinen Kunden hundertprozentige Zufriedenheit bieten kann. Und das ist für mich absolut unbezahlbar.“
